Backup Konzept

Etwa 75% aller Datenverluste weltweit entstehen durch Hard- und Software-, sowie Bedienungsfehler. Nach einer Studie der National Archives and Records Administration überleben 93% aller Unternehmen, die zehn oder mehr Geschäftstage wegen Datenverlust ausfielen, das nächste Geschäftsjahr nicht. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik meldet, dass 59% aller Unternehmen in Deutschland im Jahre 2015 bemerkt oder unbemerkt Ziel eines Cyberangriff geworden sind. Unternehmen sind verpflichtet, die Datensicherung so zu strukturieren, dass bei jedweder Problematik immer ein aktuelles Backup vorhanden und verfügbar ist.

Gründe, warum man als Unternehmen, egal welcher Größe, ein Backup braucht:

1. zur Absicherung des Unternehmens vor Datenverlusten, die Zeit und Geld kosten
2. zur Absicherung des Unternehmens vor kapitalen Schäden durch Geschäftsausfall
3. Unternehmen sind aufgrund der Gesetzen EU-DSGVO / GDPR zu Maßnahmen für Datensicherheit und Datenschutz verpflichtet
4. Unternehmen sind aufgrund des §347 HGB zur Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns verpflichtet, was ein korrektes und regelmäßiges Backup mit einschließt

Probleme, vor denen ein strukturiertes Backup schützt:

1. Daten versehentlich gelöscht
2. Daten vorsätzlich gelöscht
3. Bedienungsfehler
4. Hardware Defekt
5. Software Problem
6. Virus / Malware / Trojaner Angriff

Dies zeigt, wie wichtig es ist, dass man seine Datensicherung sauber strukturiert, regelmäßig durchführt und überwacht. Nur so kann man darauf vertrauen, dass man selbst im Problemfall sicher ist. Um dies zu erreichen, muss ein Backup Konzept erstellt werden.

Aufbau eines Backup Konzepts

Um ein Backup Konzept zu erstellen, werden im Voraus ein paar Rahmeninformationen zusammengetragen:

– Welche Daten müssen verpflichtend gesichert werden
– Welche Daten sollten optional noch gesichert werden
– Wie müssen die Daten gesichert werden
– mit welcher Technik soll gesichert werden (Hardware / Software / Prozesse)

Ein Backup Monitoring sollte in jedem Fall eingeplant werden, damit Probleme und Fehler sofort auffallen, analysiert und korrigiert werden können.

Des weiteren gehört zu einem sauberen Backup Konzept eine Überprüfungsplanung. D.h. wie häufig und auf welche Art wird das Backup auf Validität geprüft. Dies ist ein oft vernachlässigter Punkt, der geradezu dramatische Auswirkungen haben wenn, wenn man erst im Problemfall bei der Rückspielung merkt, dass das Backup nicht richtig funktioniert hat.

Im Zuge der klassischen Datensicherungsplanung können und sollten auch Server und andere kritische Computersysteme in die Backup Planung mit integriert werden, um Defekte und dadurch bedingte Ausfallzeiten von neuralgischen Systemen zu minimieren. Wenn man dann für die Wiederherstellung dieser System noch maximal tolerierbare Zeitraume definiert, befindet man sich schon im Bereich der Desaster Recovery Planung. Ein weiterer, wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer sicher und stabil konzeptionierten IT Infrastruktur.

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